Dienstag, 3. Februar 2015

Percy Jackson: Diebe im Olymp

AutorIn: Rick Riordan
Seiten: 448
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55437-6

Worum geht's?

Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...

Quelle

Wer ist der Autor?

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken« und »Helden des Olymp«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste

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Wie fand ich es?

Oh mein Gott! Ich bin von diesem Buch echt umgehauen wurden!!! Aber, der Reihe nach.

Eigentlich wollte ich "Percy Jackson" nie so wirklich lesen. Nicht weil ich die Story so schrecklich fände oder die Idee nicht interessant. Es war für mich nur so ein typisches ist-Bestseller-also-ist-es-nichts-für-mich-Buch. Warum? Ich habe ehrlich keinen blassen Schimmer. Der ganze Hype hat mein Interesse einfach abgeschwächt.
Doch jetzt, Jahre nach der großen Welle, wo ich anfange mich auch an so bekannte Bücher zu wagen und mich viele begeistern können (siehe z.B. "Die Bestimmung"), dachte ich mir, warum soll ich es nicht mal versuchen. Und ja, es hat mich restlos überzeugt!
Viele Kritiker vergleichen das Buch ja mit der "Harry Potter" Reihe von J.K. Rowling. Wieso das? Keine Ahnung, vielleicht weil es um einen jungen (11 bzw. 12 Jahre alt) männlichen Protagonisten handelt, mit dem die Handlung steigt und fällt, der sich mit einem Jungen und einem Mädchen anfreundet und in seiner neuen Umgebung etwas Besonderes ist? Nun, viel mehr Gemeinsamkeiten konnte ich nicht finden - und diese findet man nicht nur in diesen beiden Büchern - deshalb besteht schon einmal nicht die Gefahr, dass "Percy Jackson" ein Abklatsch von "Harry Potter" ist, da kann ich potenzielle Leser beruhigen. Falls es überhaupt jemanden gibt, der diese Bücher noch nicht gelesen hat...

Die Charaktere mochte ich an sich sehr gern. Jeder hat etwas Besonderes, dass dafür gesorgt hat, dass ich ihn oder sie ins Herz schließen musste. Percy fand ich zwar an einigen Stellen etwas naiv, hätte ihn in manchen Situationen am liebsten gepackt und geschüttelt damit er nicht so schnell eingeschnappt ist, aber das passt auch zu seiner Darstellung und seiner Vorgeschichte, sodass es mich nicht gestört, sondern die Geschichte eher noch authentischer gemacht hat.
Auch die restlichen Figuren will ich nicht mehr missen und mehr von ihnen lesen. Speziell die Gottheiten sind interessant, aber auch die Halbblute und natürlich die... wie nenne ich es ohne Spoiler?... "Aufsichtspersonen" im Camp, die die Halbgötter beschützen sollen, die mich immer wieder amüsiert haben.

Die Geschichte bleibt durchweg spannend und ich habe mich an jeder Stelle gut unterhalten gefühlt, Langeweile kam nie auf. Stattdessen habe ich mit Percy, Annabeth, Grover und den restlichen Personen mitfiebern können und bin immer wieder von unvorhergesehenen Handlungssträngen überrascht wurden.

Der Schreibstil ist einfach, passend zu Geschichte und Protagonisten. Besonders positiv fällt mir der witzige Unterton auf, den der Autor der Geschichte verleiht. Schon deshalb werde ich von Rick Riordan noch mehr lesen und mich gleich in den nächsten Band der Reihe stürzen.

Ich werde dieses Buch definitiv noch viele Male lesen, es mir also auch noch einmal selbst besorgen - zurzeit ist es nur aus der Bücherei ausgeliehen - und deshalb kann ich eigentlich nur noch eins tun: die höchstmöglichste Sternenzahl vergeben!

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