Donnerstag, 27. November 2014

Die Karte der Welt

Autor: Royce Buckingham
Seiten: 608
ISBN: 978-3-442-26884-9
Verlag: blanvalet

Worum geht's?

Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt.
Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

Quelle

Wer ist der Autor?

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman »Dämliche Dämonen« begeisterte weltweit die Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Er arbeitet zurzeit an seinem nächsten Roman.

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Wie fand ich es?

Nun... es war nicht schlecht. Nein, definitiv nicht. Aber es wird auch nicht mein Lieblingsbuch werden, für mich gab es da zu viel was mich gestört hat.

Zuerst einmal war mir der Protagonist, Wex, aus irgendeinem Grund unsympathisch. Ich konnte ihm einfach nicht viel abgewinnen, er war eben da, aber mich hätte es auch nicht gekümmert wenn er auf Seite 3 von einer Klippe gestürzt wäre. Auch die anderen Charaktere blieben eher blass und waren zwar existent und wichtig, aber konnten mich als Leser einfach nicht berühren. Einzig für Brynn, in die Wex verliebt ist, und Kraven, den mehr oder weniger unfähigen aber doch eigentlich recht cleveren Zauberer, konnte ich mich begeistern. Brynn war manchmal eben etwas eingebildet, aber sie hat sich dann doch aufgerafft und verändert und sich als recht klug und unerschrocken erwiesen.

Die Grundidee der Geschichte und die vielen kleinen Nebenhandlungsstränge fand ich hingegen sehr gut, was das ganze für mich noch herausgerissen und vor einer schlechteren Bewertung bewahrt hat. Ich habe gespürt, was der Autor sich dabei gedacht hat Die Idee mit der Karte und dem "Schleier" über den ich jetzt nicht viele Worte verlieren möchte um nichts zu verraten, war finde ich ein sehr guter Einfall, aus dem man einiges machen konnte und noch kann.

Ich bin noch unsicher, ob ich Band 2 der Reihe lesen möchte. Die Bücher sind einfach so.... dick. Ja, es gab unbestreitbar viel zu erzählen, aber manchmal war es schon etwas zu viel. Da gab es diesen oder jenen Angriff und der oder die Statistin starb, aber man - nein, ich - blieb mit dem Gefühl zurück: "Was hat das jetzt genau gebracht, außer etwas Spannung und mehr Seiten?" Ich hatte einfach keinerlei Problem damit, das Buch einfach zur Seite zu legen, wenn ich was anderes zu tun hatte. Von "gefesselt sein" konnte nicht die Rede sein. Vielleicht war es auch einfach nicht meine High-Fantasy Zeit.

 Sterne

Vielen Dank an den blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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