Dienstag, 12. August 2014

Stern der Göttin

Autor: Sandra Melli
Seiten: 500 (ohne Anhang)
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 3426504162

Worum geht’s?

Nachdem das junge Katzenmädchen Laisa eines Tages im Wald einer wunderschönen goldäugigen Frau begegnet ist, findet sie sich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Anders als in ihrer Heimat herrschen hier sechs Götter, die das Land fest unter sich aufgeteilt haben und jeweils von einer ihnen zugeordneten Farbe repräsentiert werden. Verwirrt von dieser Andersartigkeit, macht Laisa sich auf, die eigenartige Gegend zu erkunden. Doch dann erfährt sie, dass sie dazu auserwählt wurde, den »Stern der Göttin«, ein einzigartiges Juwel von unendlicher Kraft, vor einem schwarzen Magier zu retten. Laisa nimmt die Aufgabe an und stürzt sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens …

Quelle

Wer ist „Sandra Melli“?

Hinter dem Pseudonym Sandra Melli verbirgt sich ein bekanntes Autorenehepaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fantasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. Darüber hinaus entwickelten sie im Lauf der Zeit mit der Welt der magischen Farben ihr ganz eigenes Fantasy-Universum. Das Paar lebt in einer aufstrebenden Gemeinde bei München.

Wie fand ich es?

Ich fand den Roman kurz gesagt sehr interessant und abwechslungsreich. Ich lese High-Fantasy ja sehr gerne und war schon ziemlich gespannt auf das Buch. Und es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen!
Die Dämmerlande und die Idee mit den Farben und den Farbfeindschaften fand ich ziemlich gut, ebenso die verschiedenen Charaktere, die man im Laufe der Handlung kennenlernt. Toll fand ich außerdem, dass es kein „guten“ Farben und „böse“ Farben gibt, sondern es immer unterschiedliche Menschen in einem Volk gibt – auch wenn die verfeindeten Völker das untereinander anders sehen. ;)

An der Protagonistin Laisa hatte ich eigentlich nichts auszusetzen, nur war sie mir manchmal ein bisschen zu… protagonistenmäßig – sie schafft alles sofort, ist ein guter Mensch, die unterschiedlichen Farben haben die gleichen Auswirkungen auf sie… ihr fiel meiner Ansicht nach manchmal alles ZU leicht. Klar ist sie stark und schlau, aber ihre Gegner doch eigentlich auch - zumindest vor dem Kampf xD Dennoch gewinnt sie und trägt nie gravierende Verletzungen davon.

Ich hoffe das ändert sich im Folgeband „Stolz der Kriegerin“, denn die Geschichte und Laisa haben Potenzial, mir eine richtig geniale Lektüre zu bieten, die Bestsellerpotenzial hat.
Weil da aber noch ein Stück fehlt gibt's "nur"
 Sterne

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